Eure Meinung wäre mir wichtig

#1 von Ost , 23.12.2018 12:12

Moin zusammen,
ich bemerke, daß einige von uns bei der Beiträgeerstellung die Berufs- und Standesbezeichnungen
- in ihrer originalen Schreibweise übertragen, bspw. Eigenthümer, Schmidt (für den Beruf Schmied)usf.
und andere, dabei auch ich
-die heutige Leseweise benutzen, wohlgemerkt NICHT bei den persönlichen Daten, da kommt immer die Originalschreibweise zum Tragen

2 unterschiedliche Varianten sollten wir gelegentlich zusammenführen auf...

Hat irgendwer eine akzeptable Idee?



Übrigens, für eine Quellenangabe zu jedem Beitrag mit genealogisch aussagefähigem Inhalt wäre ich auch im neuen Jahr dankbar.
Fred Ost


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zuletzt bearbeitet 23.12.2018 | Top

RE: Eure Meinung wäre mir wichtig

#2 von Chrissy Spaude , 23.12.2018 18:00

Ich denke die Berufs- oder Standesbezeichnung im Altdeutschen oder wie heutzutage ist nicht so wichtig den selben Standpunkt zu haben, da man es gewöhnlich nicht in die Suchfunktion eingibt. Wenn man es braucht, kann man es ja auch selbst für seine Unterlagen ändern. Aber wenn Ihr es zu den heutigen Namen angleichen möchtet, mache ich gerne mit.

Über was ich mich mehr wundere sind die Umlaute in den Zunamen, denn danach sucht man ja. Ich sehe oft auf Urkunden, daß der Name z.B mit “ae” angegeben ist, dann Trauzeugen mit dem selben Zunamen mit “ä” angegeben und/oder auch mit “ä” unterschrieben. Dann mit “ä” angeben oder was macht Ihr?


 
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RE: Eure Meinung wäre mir wichtig

#3 von mw68 , 23.12.2018 19:21

Zitat von Chrissy Spaude im Beitrag #2
Ich denke die Berufs- oder Standesbezeichnung im Altdeutschen oder wie heutzutage ist nicht so wichtig den selben Standpunkt zu haben, da man es gewöhnlich nicht in die Suchfunktion eingibt. Wenn man es braucht, kann man es ja auch selbst für seine Unterlagen ändern. Aber wenn Ihr es zu den heutigen Namen angleichen möchtet, mache ich gerne mit.


Chrissy, hier bin ich ganz deiner Meinung. Wo es möglich ist könnte man es auch mit einer Klammer lösen z.B. Eigent(h)ümer.

Zitat von Chrissy Spaude im Beitrag #2
Über was ich mich mehr wundere sind die Umlaute in den Zunamen, denn danach sucht man ja. Ich sehe oft auf Urkunden, daß der Name z.B mit “ae” angegeben ist, dann Trauzeugen mit dem selben Zunamen mit “ä” angegeben und/oder auch mit “ä” unterschrieben. Dann mit “ä” angeben oder was macht Ihr?


Wer öfters mit älteren Kirchenbüchern zu tun hat, der weiß, den Schreibern ist nicht zu trauen. Wenn es so einfach ist wie hier und es eine eigenhändige Unterschrift gibt, dann nehme ich den Namen wie unterschrieben ist. Das gilt übrigens für Vor- und Familiennamen gleichermaßen. Beispiele sind hier Vornamen, die mit C oder K beginnen und Schreibweisen mit ph oder f usw.


DOLLASE in Jannewitz, Balenthin, Deutsch Puddiger
KNOP in Groß Schwiersen, Püstow
STEINHORST
BOLDT in Segenthin, Fuchsmühle
GRÄNKE in Karwitz
DÖRING in Seelitz
GROTH in Nitzlin
STEINGRÄBER

 
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Anmerkung betreffs der Umlaute

#4 von Jörg Glewwe , 23.12.2018 19:56

Die Frage der Umlaute ändert sich oft. Der Eintritt ins Telegrafenzeitalter spielte eine Rolle, Schreibmaschinen und heute sind es die PC-Tastaturen im WWW. Auch Pastoren und StA-Beamte hatten ihren "Stil".
Mein Opa z.B. schrieb sich zeitlebens Wöde, während meine Mutter sich noch mit 90 Jahren als geb. Woede schrieb.
Ich persönlich schaue, so möglich, wie man sich selber schrieb, z.B. bei Unterschriftsleistung im Kirchenbuch. Ansonsten füge ich dies in den
Notizen zur Person an. Mein guter Forscherfreund Klaus H. würde abschließen mit: "Es ist ein weites Feld"

 
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